Ver­ges­se­ner Rückstau­schutz: Die häu­figs­ten Pla­nungs­feh­ler und wie Sie teu­re Schä­den ver­mei­den!

Rund zwei Drit­tel aller Gebäu­de in Deutsch­land sind nach Bran­chen­ein­schät­zung unzu­rei­chend gegen Stark­re­gen abge­si­chert. Dadurch ent­ste­hen jähr­lich Schä­den in Mil­lio­nen­hö­he, wenn das Was­ser unkon­trol­liert in Kel­ler ein­dringt. Dabei gibt es längst bewähr­te Lösun­gen zur Gebäu­de­si­che­rung – doch oft fehlt das Bewusst­sein für das The­ma Rückstau­schutz.

War­um eine fach­män­ni­sche Pla­nung für eine norm­ge­rech­te Rück­stau­si­che­rung uner­läss­lich ist, wel­che Feh­ler häu­fig gemacht wer­den und wor­auf bei der Wahl des rich­ti­gen Ein­bau­orts sowie der pas­sen­den Lösung geach­tet wer­den muss, klä­ren wir in die­sem Bei­trag.

War­um Rückstau­schutz oft ver­ges­sen wird – und wel­che Fol­gen das hat

Die meis­ten Hausbesitzer*innen ver­las­sen sich auf ihre Kana­li­sa­ti­on, doch die­se ist in den meis­ten Fäl­len nicht für extre­me Wet­ter­ereig­nis­se aus­ge­legt. Das Umwelt­bun­des­amt bestä­tigt, dass Abwas­ser­sys­te­me für nor­ma­le Nie­der­schlä­ge kon­zi­piert sind – nicht jedoch für die immer häu­fi­ger auf­tre­ten­den Stark­re­gen­er­eig­nis­se [1].

Die Fol­ge: Über­flu­te­te Kel­ler, zer­stör­tes Eigen­tum und immense Kos­ten. Ver­si­che­run­gen kön­nen ihre Leis­tun­gen ein­schrän­ken oder gar ableh­nen, wenn die Gebäu­de­ent­wäs­se­rung nicht den gel­ten­den Vor­schrif­ten ent­spricht. Beson­ders pro­ble­ma­tisch: Vie­le Betrof­fe­ne wis­sen gar nicht, dass sie selbst für den Rückstau­schutz ver­ant­wort­lich sind – ein Pro­blem, das sich erst zeigt, wenn es zu spät ist.

Die häu­figs­ten Feh­ler beim Rückstau­schutz

Vie­le Schä­den durch Rück­stau könn­ten durch eine sorg­fäl­ti­ge Pla­nung ver­mie­den wer­den. Hier sind die häu­figs­ten Feh­ler:

  • Fal­sche Annah­me zur Rück­stau­ebe­ne: Vie­le gehen davon aus, dass die Stra­ßen­ober­kan­te der Maß­stab ist – dabei kann die tat­säch­li­che Rück­stau­ebe­ne höher lie­gen.
  • Unge­eig­ne­te oder feh­len­de Rück­stau­si­che­rung: Beson­ders bei älte­ren Gebäu­den fehlt oft jeg­li­cher Schutz. Auch die fal­sche Wahl zwi­schen Rück­stau­ver­schlüs­sen und Hebe­an­la­gen führt immer wie­der zu Pro­ble­men.
  • Feh­len­de War­tung: Selbst die bes­te Rück­stau­si­che­rung muss regel­mä­ßig über­prüft wer­den, um ein­wand­frei zu funk­tio­nie­ren.
  • Fal­sche Inte­gra­ti­on in das Ent­wäs­se­rungs­sys­tem: Fehl­pla­nun­gen füh­ren dazu, dass Rück­stau­ver­schlüs­se an der fal­schen Stel­le ein­ge­baut oder Lei­tun­gen nicht rich­tig getrennt wer­den.

Wel­che Lösun­gen gibt es für einen zuver­läs­si­gen Rückstau­schutz?

  • Rück­stau­ver­schlüs­se: Eine gute Lösung für fäka­li­en­frei­es Abwas­ser, wenn bestimm­te Bedin­gun­gen erfüllt sind (z. B. klei­ner Nut­zer­kreis, alter­na­ti­ve Ablauf­stel­len ober­halb der Rück­stau­ebe­ne).
  • Hebe­an­la­gen: Die sichers­te Vari­an­te für fäka­li­en­hal­ti­ges Abwas­ser – ver­hin­dert zuver­läs­sig, dass Abwas­ser zurück ins Gebäu­de drückt.
  • Hybrid-Hebe­an­la­gen: Eine nach­hal­ti­ge Lösung, die nur dann pumpt, wenn es not­wen­dig ist – spart Ener­gie und Kos­ten.

Jetzt han­deln: Schutz vor Rückstau­schä­den ist ent­schei­dend!

Der Kli­ma­wan­del bringt immer mehr Stark­re­gen­er­eig­nis­se mit sich – eine funk­tio­nie­ren­de Rück­stau­si­che­rung ist daher wich­ti­ger denn je.

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Las­sen Sie es nicht dar­auf ankom­men – sor­gen Sie für zuver­läs­si­gen Rückstau­schutz!

Bei Rück­fra­gen kön­nen Sie sich wäh­rend unse­rer Büro­zei­ten (Mo.-Fr. zwi­schen 07:00–16:30 Uhr) jeder­zeit an uns wen­den. Wäh­len Sie dafür ein­fach unse­re kos­ten­lo­se Hot­line 08000–699007. Unser Not- und Stö­rungs­dienst steht Ihnen rund um die Uhr zur Ver­fü­gung. Wir freu­en uns auf Ihren Anruf!

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Quel­len
[1] Umwelt­bun­des­amt: Hydrau­li­sche Dimen­sio­nie­rung und Leis­tungs­nach­weis von Abwas­ser­lei­tun­gen und ‑kanä­len (https://www.umweltbundesamt.de/publikationen)
[2] Gesamt­ver­band der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft e. V. (GDV): Natur­ge­fah­ren­re­port 2024
[3] Deut­sche Ver­ei­ni­gung für Was­ser­wirt­schaft, Abwas­ser und Abfall e. V. (DWA): Arbeits­blatt DWA‑A 138–1 (https://de.dwa.de/de/)
[4] Leit­fa­den zur Sanie­rung von Abwas­ser­ka­na­li­sa­tio­nen. Umwelt­bun­des­amt (Hrsg.), Janu­ar 2019 (https://www.umweltbundesamt.de/themen/abwasserkanalisation-sanierung)

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