Bild einer Überschwemmung: Aus dem überlasteten öffentlichen Kanalnetz dringen Wassermassen und überfluten die Straße. Starkregen und Extremwetter werden in Zukunft verstärkt zu Rückstau und überfluteten Kelleranlagen führen.

So schützen Sie sich bei Starkregen richtig!

Die Folgen von Starkregen – zahlreiche überflutete Keller, davongespülte Möbel, Schimmel und einige andere Ärgernisse.

Die Temperaturschwankungen zu jeder Jahreszeit bringen gerne auch eines mit sich: extreme Regenfälle. Das öffentliche Kanalsystem kommt mit den Flutmassen nicht zurecht und läuft über.
Während aus den öffentlichen Kanälen das Wasser schon auf die Straße fließt, passiert unter der Straßenoberkante das, was wir Rückstau nennen: Das Wasser ist so hoch gestiegen, dass es jetzt in die Abflüsse der umliegenden Gebäude gedrückt wird. Alles unterhalb der sogenannten Rückstauebene – die ungefähr auf Höhe der Straßenkante liegt – wird überflutet. Kelleranlagen, Mobiliar und Waschmaschinen fallen den Wassermassen meist als erste zum Opfer.

Starkregen: Handeln Sie jetzt, bevor es zu spät ist!

Unsere Illustrationen veranschaulichen hoffentlich, was es bedeutet, wenn das Wasser ungewollte Pegelstände erreicht.

In den seit Jahren steigenden Schadensstatistiken schlägt sich das mit Schäden in Millionenhöhe nieder – dabei lässt sich schon im Vorfeld eine Menge tun, um den Schaden möglichst gering zu halten oder gar komplett zu verhindern.

Welchem Risiko unterliegen Sie?

Als ersten Schritt sollten Sie Ihre geografische Lage unter die Lupe nehmen.
Denn vor Starkregen ist niemand sicher, je nach Lage können Sie aber mehr oder weniger Risiko ausgesetzt sein. Faktoren wie Hanglage ja/nein und ganz besonders der Stand des öffentlichen Kanalsystems spielen hier eine große Rolle. Weitere Schwachstellen im und um das Haus haben wir in diesem Artikel für Sie aufbereitet.

Gefährdet bei Starkregen sind grundsätzlich alle Kelleranlagen, die an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen sind. Dazu zählen sanitäre Anlagen wie Toiletten, aber auch Duschen, Waschmaschinen und Bodenabläufe. Neubauten können dabei ebenso riskant sein wie alte Häuser – wo Rückstauschutz in der Planung nicht bedacht wurde, kann es schnell zu hohen Schäden kommen.

Ihr persönliches Risiko können Sie mit unserem “Rückstaucheck” prüfen lassen. Dabei prüfen wir alle Hauseingänge, Ihre topografische Lage und Ihre Entwässerungsstellen und legen Ihnen ausführlich dar, wie Sie Rückstauschäden vermeiden können. Lassen Sie es nicht erst auf einen Rückstau ankommen – überflutete Keller oder Souterrains sind ein teures Lehrgeld!

Wichtig ist auch, sich vor Augen zu führen, dass die Gesamtproblematik “Hochwasser” noch ein viel größeres Biest ist als nur der Rückstau selbst. Während Kanalrückstau häufig eine Folge von Starkregenereignissen ist, befasst sich der Hochwasserschutz insbesondere mit Gebäuden in Flussnähe, deren steigende Pegel große Bereiche unter Wasser setzen können.

Der Rückstaucheck geht übrigens am schnellsten, wenn Sie Entwässerungspläne oder Gebäudezeichnungen haben und die betroffenen Räume (z.B. Kelleranlagen) leicht zugänglich sind.

Bei Rückfragen können Sie sich während unserer Bürozeiten (Mo.-Fr. zwischen 07:00-17:00 Uhr) jederzeit an uns wenden. Wählen Sie dafür einfach unsere kostenlose Hotline 08000-699007. Unser Not- und Störungsdienst steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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