Was tun, wenn Wur­zeln für Rück­stau sor­gen?

Das Wort “Wur­zel­be­hand­lung” lässt den Meis­ten einen kal­ten Schau­er über den Rücken lau­fen. Und doch: Bei nicht erfolg­ter Behand­lung kön­nen die Fol­ge­schä­den immens sein. Baum­wur­zeln im Rohr sind für Grund­stücks­be­sit­zer ein Alb­traum.

Dass der Blick auf star­re Beton­bau­ten depri­miert, ist seit Län­ge­rem Bekannt. Bäu­me brin­gen die nöti­ge Abwechs­lung. Rei­hen­wei­se ver­zie­ren sie Stra­ßen und Gär­ten mit sat­tem Grün. Pro­ble­ma­tisch wird es dann, wenn sich der Baum sei­nen Weg durch den Unter­grund sucht und dabei auf Rohr­lei­tun­gen trifft. Das ist lei­der nicht sel­ten und kann lan­ge Zeit unbe­merkt im Hin­ter­grund ablau­fen.

Schä­den kön­nen immens sein

Die ers­ten Anzei­chen eines Wur­zel­scha­dens bemer­ken Betrof­fe­ne häu­fig erst dann, wenn plötz­lich die Was­ser­lei­tung blo­ckiert ist. Rohr­ver­stop­fung aus hei­te­rem Him­mel – das löst oft Kopf­schüt­teln aus. Beson­ders dann, wenn die Roh­re in einem guten Zustand gehal­ten wur­den, etwa indem kei­ne Haus­halts­res­te oder Fet­te her­un­ter­ge­spült wur­den.

Zwar sind in Deutsch­land ver­leg­te Roh­re rein tech­nisch DIN-geprüft, um dem Druck durch wuchern­de Bäu­me stand­zu­hal­ten. Aller­dings rei­chen schon kleins­te Ris­se aus, damit feins­te Wur­zeln ihren Weg in das Rohr suchen kön­nen. Im Lau­fe der Zeit wach­sen die­se im Rohr, bis es ver­stopft und schlimms­ten­falls sogar bricht. Dabei gilt in der Regel: Je grö­ßer der Baum, des­to grö­ßer sein Scha­dens­po­ten­ti­al. Die Ent­fer­nung zwi­schen Baum und Rohr spielt da eine eher unter­ge­ord­ne­te Rol­le.

Wur­zel­wuchs: Was kann man tun?

Wenn die Wur­zeln erst ein­mal das Rohr blo­ckie­ren, ist schnel­le Hil­fe gefragt. Die hängt vom Aus­maß des Scha­dens und sei­ner Lage ab. In der Regel kommt dabei die Frä­se zum Ein­satz, das Rohr wird von Grund auf gerei­nigt und der Scha­den beho­ben. Lei­der ist es manch­mal unver­meid­bar, dass die Erde um das Rohr frei­ge­legt wer­den muss. Mit etwas Glück aller­dings kann im Rohr selbst gra­ben­los gear­bei­tet wer­den. Egal, ob das Rohr aus­ge­tauscht, frei­ge­legt oder von innen saniert wird: Ein ent­fern­ter Wur­zel­scha­den ist immer Grund zum Auf­at­men.

Prä­ven­ti­on spielt außer­dem eine wich­ti­ge Rol­le. So befin­den sich bun­des­weit vie­le ver­al­te­te Rohr­lei­tun­gen im Erd­reich. Ins­be­son­de­re Dich­tung sind hier eine gro­ße Gefah­ren­quel­le und soll­ten bes­ten­falls gegen neue, wider­stands­fä­hi­ge Model­le aus­ge­tauscht wer­den. Eine regel­mä­ßi­ge War­tung und Inspek­ti­on der Roh­re kann Makel früh aus­fin­dig machen und sie behe­ben, noch bevor dar­aus grö­ße­re Schä­den fol­gen. Dazu bera­ten wir Sie gern!

Bei Rück­fra­gen kön­nen Sie sich wäh­rend unse­rer Büro­zei­ten (Mo.-Fr. zwi­schen 07:00–16:30 Uhr) jeder­zeit an uns wen­den. Wäh­len Sie dafür ein­fach unse­re kos­ten­lo­se Hot­line 08000–699007. Unser Not- und Stö­rungs­dienst steht Ihnen rund um die Uhr zur Ver­fü­gung. Wir freu­en uns auf Ihren Anruf!

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Michael Simon
    3. November 2025 12:01

    ICH WOH­NE IN EINER ERD­GE­SCHOSS-WOH­NUNG EINER SENIO­REN­WOHN­AN­LA­GE DER ABG FRANK­FURT AM MAIN HOL­DING. Seit mei­nen Ein­zug ist immer wie­der Was­ser in oben genann­ter Woh­nung. Lei­der kommt von­sei­ten der ABG HOL­DING kei­ne Besei­ti­gung der im Kanal vor­han­de­nen Wur­zeln. Wie kann ich mich vor wei­te­ren Was­ser in der Woh­nung schüt­zen oder muss ich mich um einen Rechts­an­walt bemü­hen, um eine Besei­ti­gung der Wur­zeln durch­zu­set­zen..

    Antworten
    • Rückstauprofi
      11. November 2025 8:01

      Sehr geehr­ter Herr Simon,

      vie­len Dank für Ihren Kom­men­tar und das Tei­len Ihrer Erfah­rung.

      Es tut uns leid zu hören, dass Sie immer wie­der mit Was­ser­ein­tritt in Ihrer Woh­nung zu kämp­fen haben. Lei­der kön­nen wir Ihnen in recht­li­chen Fra­gen kei­ne Bera­tung anbie­ten. Grund­sätz­lich ist jedoch der Eigen­tü­mer bzw. Ver­mie­ter – in Ihrem Fall die ABG Frank­furt Hol­ding – für die Instand­hal­tung und Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Ent­wäs­se­rungs­an­la­ge ver­ant­wort­lich. Auch aus eige­nem Inter­es­se soll­te der Ver­mie­ter han­deln, um Schä­den an der Bau­sub­stanz und eine Wert­min­de­rung der Immo­bi­lie zu ver­mei­den.

      Wir emp­feh­len Ihnen, wei­ter­hin den direk­ten Kon­takt zur Haus­ver­wal­tung zu suchen und das Pro­blem schrift­lich zu doku­men­tie­ren. Ger­ne kön­nen Sie par­al­lel einen unab­hän­gi­gen Fach­be­trieb hin­zu­zie­hen, der den Zustand des Kanal­sys­tems begut­ach­tet und Ihnen eine Ein­schät­zung geben kann, ob z. B. ein Rückstau­schutz in Ihrer Woh­nung tech­nisch mög­lich und sinn­voll wäre.

      Wir wün­schen Ihnen viel Erfolg bei der wei­te­ren Klä­rung – und ste­hen für tech­ni­sche Fra­gen rund um Rück­stau- und Hoch­was­ser­schutz ger­ne wäh­rend unse­rer Büro­zei­ten von Mon­tag bis Frei­tag zwi­schen 07:00 und 17:00 Uhr zur Ver­fü­gung. Sie errei­chen unse­re kos­ten­lo­se Hot­line unter 08000–699007 . Unser Not- und Stö­rungs­dienst ist außer­dem rund um die Uhr für Sie erreich­bar.

      Mit freund­li­chen Grü­ßen
      Ihr Team von Rück­stau­pro­fi

      Antworten

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