Trink­was­ser­ver­sor­gung: Die Welt im Wan­del

Die Ver­ein­ten Natio­nen schla­gen Alarm: Ein Drit­tel der Mensch­heit hat nach wie vor kei­nen Zugang zu sau­be­rem Trink­was­ser. Betrof­fen sind mehr als zwei Mil­li­ar­den Men­schen. Ihre täg­li­che Rou­ti­ne umfasst Wan­de­run­gen von einer hal­ben Stun­de oder mehr, um womög­lich ver­seuch­tes Was­ser zu ver­mei­den. Denn an der Trink­was­ser­ver­sor­gung einer Bevöl­ke­rung hängt auch ihre Gesund­heit – Kran­kei­ten wie Cho­le­ra oder Hepa­ti­tis A sind häu­fig eine Fol­ge von Keim­be­las­tung im Was­ser­netz. Hin­zu kommt, dass der Kli­ma­wan­del nach­hal­tig gan­ze Land­stri­che ver­än­dert, bis­wei­len unbe­wohn­bar macht oder ihre Trink­was­ser­ver­sor­gung in tie­fe Kri­sen stürzt. Gera­de in den ärms­ten Regio­nen der Erde sind Dür­re­pe­ri­oden eine exis­ten­zi­el­le Bedro­hung. Ander­orts ver­wüs­ten Unwet­ter Regio­nen, die vor­her nie mit Über­schwem­mun­gen zu kämp­fen hat­ten.

Zwar hat sich die Ver­sor­gung der Welt­be­völ­ke­rung mit sau­be­ren Toi­let­ten in den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten posi­tiv gewan­delt. Laut UN hapert es aber auch hier bei gan­zen 4 Mil­li­ar­den Men­schen welt­weit. Von grund­le­gen­den Hygie­ne­stan­dards wie sie hier­zu­lan­de üblich sind kann ein gro­ßer Teil der Men­schen der­zeit nur träu­men.

All die­se Pro­ble­me sind ein gutes Argu­ment dafür, war­um der Gesetz­ge­ber mit dem Was­ser­haus­halts­ge­setz gegen die Ver­schmut­zung geschütz­ter Gewäs­ser vor­geht. Denn letzt­end­lich hängt auch unse­re Trink­was­ser­ver­sor­gung am Nabel sau­be­ren Grund­was­sers und unver­seuch­ter Ober­flä­chen­ge­wäs­ser.

Zurück­leh­nen ist aber auch bei uns nicht ange­sagt, denn der Kli­ma­wan­del wird vor den Indus­trie­na­tio­nen die­ser Welt nicht Halt machen. Die ers­ten Aus­wir­kun­gen spü­ren wir schon heu­te, etwa in der Form von häu­fi­ge­ren und stär­ke­ren Unwet­tern. Extrem­wet­ter rich­ten hier­zu­lan­de schon jetzt jähr­lich Mil­lio­nen­schä­den an, ver­wan­deln Bäche in rei­ßen­de Flüs­se und vor­mals tro­cke­ne Land­stri­che in Sumpf­land­schaf­ten.

Trink­was­ser­ver­sor­gung steht vie­ler­orts auf der Kip­pe

Zwar kön­nen Sie die Fol­gen die­ser Ver­än­de­run­gen nicht auf­hal­ten. Sehr wohl aber liegt es an jedem Ein­zel­nen, die Fol­ge­schä­den des Kli­ma­wan­dels mög­lichst gering zu hal­ten.

Das beinhal­tet bei­spiels­wei­se, Abschei­de­an­la­gen wie Fett­ab­schei­der regel­mä­ßig war­ten und rei­ni­gen zu las­sen. Andern­falls kön­nen Fet­te in die Kana­li­sa­ti­on gelan­gen und sie durch Klum­pen­bil­dung ver­stop­fen. Nicht umsonst ist die Inbe­trieb­nah­me einer Abschei­de­an­la­ge per Gesetz stren­gen Kon­trol­len unter­wor­fen.

Deut­lich mehr Men­schen sind von den direk­ten Fol­gen star­ker Unwet­ter betrof­fen. Die häu­figs­ten Pro­ble­me einer Über­schwem­mung sind nor­ma­ler­wei­se Rück­stau und ins Haus ein­drin­gen­de Was­ser­mas­sen. Die Flut sucht sich ihren Weg ger­ne über den Kel­ler, etwa durch Licht­schäch­te oder die Kana­li­sa­ti­on. Steigt das Was­ser hoch genug, kann es auch durch Türen und Fens­ter in höher gele­ge­ne Stock­wer­ke drin­gen.

Rück­stau wird immer dann zum Pro­blem, wenn die Kana­li­sa­ti­on über­läuft. Das Kanal­netz kann die stei­gen­de Flut nicht mehr stem­men und das Was­ser fließt zurück in umlie­gen­de Gebäu­de. Dabei ist Rück­stau­si­che­rung kein Hexen­werk: Eine Rück­stau­klap­pe liegt zwi­schen der Kana­li­sa­ti­on und dem Gebäu­de. Steigt plötz­lich der Was­ser­druck von außen, ver­schließt sie auto­ma­tisch und hält das Abwas­ser vom Grund­stück fern. Die­ser simp­le Mecha­nis­mus ver­sie­gelt von Anfang an das größ­te Ein­falls­tor für Was­ser: den Kel­ler.

Vor­sor­ge ist bes­ser, als das Nach­se­hen zu haben

Auch bei einer grö­ße­ren Über­schwem­mung sind Sie der Flut nicht schutz­los aus­ge­lie­fert, denn hoch­was­ser­fest kann heut­zu­ta­ge so ziem­lich alles sein. Ob Kel­ler­fens­ter, Türen oder ober­ir­di­sche Fens­ter: Hoch­was­ser­schutz ist häu­fig für Was­ser­hö­hen von meh­re­ren Metern aus­ge­legt. Klar ist für alle Fäl­le: Rück­stau- und Hoch­was­ser­schutz nutzt nur dem nichts, der ihn nicht hat.

Haben Sie noch Fra­gen zu Ihrer Rück­stau­ebe­ne und wie Sie Ihr Haus vor Rück­stau schüt­zen kön­nen? Fra­gen Sie uns! Wir freu­en uns außer­dem über jeden Kom­men­tar.

Bei Rück­fra­gen kön­nen Sie sich wäh­rend unse­rer Büro­zei­ten (Mo.-Fr. zwi­schen 07:00–16:30 Uhr) jeder­zeit an uns wen­den. Wäh­len Sie dafür ein­fach unse­re kos­ten­lo­se Hot­line 08000–699007. Unser Not- und Stö­rungs­dienst steht Ihnen rund um die Uhr zur Ver­fü­gung. Wir freu­en uns auf Ihren Anruf!

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