EU-Umweltagentur EEA zieht Bilanz: Gigantische Schäden in Europa!

Sturmtief „Nadia“ dürfte vor kurzem mancherorts böse Erinnerungen an das stürmische Jahr 2021 geweckt haben. Während das Unwetter den Westen vor allem mit heftigen Windböen heimsuchte, gingen in Norddeutschland wahre Fluten nieder. Dass der Hamburger Fischmarkt dabei mehrfach unter Wasser gesetzt wurde, ist ärgerlich – bei mehr als 400 Feuerwehreinsätzen allein in dieser Stadt innerhalb eines Tages wurde es aber bisweilen sogar lebensgefährlich. In Nordeuropa insgesamt überlebten vier Menschen die Sturmfluten nicht. Leider sind solche Unwetter mittlerweile keine Seltenheit mehr. Vergangenes Jahr wütete ein Sturm in RLP und NRW und richtete dabei weitläufige Zerstörungen an. Der Sommer 2021 war überschattet von Bildern ruinierter Existenzen – wie wird es dieses Jahr?
Die EU-Umweltagentur EEA hat dazu ausgerechnet, wie teuer uns in Europa Naturkatastrophen der letzten 40 Jahre zu stehen gekommen sind.

EEA: Größte Schäden in Deutschland

Insgesamt kam es aufgrund von Naturkatastrophen in Europa zu Schäden von bis zu 500 Milliarden Euro. Die niedrigste Schätzung geht zudem von rund 85.000 Toten aus – schlimmstenfalls waren es sogar mehr als 100.000.
Deutschland macht nach EEA-Angaben den Großteil der Sturmschäden aus. Hierzulande wurden seit 1989 bis heute Schäden im Wert von etwa 110 Milliarden Euro angerichtet. Der Bericht wirft damit ein Augenmerk sowohl auf die zunehmenden Folgen des Klimawandels als auch auf das enorme Kostenpotenzial von Naturkatastrophen. Leider betreiben längst nicht alle Betroffenen Präventionsarbeit – bis zu 70 Prozent der Schäden waren nicht einmal versichert.

Dabei gibt es insbesondere bei Hochwasser und Überschwemmung eine ganze Reihe Möglichkeiten, das persönliche Risiko mindestens stark zu minimieren. Türen, Fenster und Garageneinfahrten etwa lassen sich hochwasserdicht verriegeln. Die dafür nötige Technik ist mittlerweile so fortgeschritten, dass sie sich auch optisch nahtlos in das Gebäude einbringt. Wichtig ist allerdings auch das, was von außen gar nicht erkennbar ist, etwa die Rückstausicherung im Gebäude.
Sie verrichtet meist unsichtbar ihren Dienst und steht bei Starkregen im Punkt Schutzmaßnahmen an erster Stelle. Steigt das Wasser im Kanal nämlich so stark an, dass er überläuft, drücken die Flutmassen über Rohre in die umliegenden Gebäude. Zu einer Immobilie gehört der Rückstauschutz als absolutes Minimum einfach dazu – wer keinen hat, bleibt nämlich schlimmstenfalls auf den Folgekosten eines Rückstauereignisses sitzen. Bei allen Fragen dazu stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Seite.

Bei Rückfragen können Sie sich während unserer Bürozeiten (Mo.-Fr. zwischen 07:00-17:00 Uhr) jederzeit an uns wenden. Wählen Sie dafür einfach unsere kostenlose Hotline 08000-699007. Unser Not- und Störungsdienst steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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