Überschwemmung in einem Wohngebiet: Das Wasser steht bis zu den Türklinken im Erdgeschoss

Scha­den­sta­tis­tik: Schä­den durch Stark­re­gen neh­men zu!

Stark­re­gen: Der Kli­ma­wan­del zeigt sei­ne Fol­gen schon jetzt!
Laut dem Gesamt­ver­band der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) haben sich die Schä­den durch Stark­re­gen und Extrem­wet­ter zwi­schen 2015 und 2016 ver­zehn­facht!
In sei­nem Natur­ge­fah­ren­re­port 2017 bezif­fert der Ver­band den Scha­dens­auf­wand 2016 in der Kfz- und Sach­ver­si­che­rung auf über 2,5 Mil­li­ar­den Euro. Dar­in ent­fal­len in der Sach­ver­si­che­rung (Wohn­ge­bäu­de, Haus­rat) 1 Mil­li­ar­de auf Sturm- und Hagel­schä­den und wei­te­re 900 Mil­lio­nen auf Ele­men­tar­schä­den wie Über­schwem­mun­gen. Kfz-Ver­si­che­run­gen machen immer­hin noch 615 Mil­lio­nen Euro aus, wovon Ele­men­tar­schä­den 40 Mil­lio­nen aus­ma­chen. Ähn­lich hohe Schä­den hat es seit 1999 nur zwei mal gege­ben – wäh­rend der mas­si­ven Über­flu­tun­gen 2002 und 2013. Ein Ende ist der­zeit nicht in Sicht: Im Rück­blick war auch das Fol­ge­jahr 2017 unver­min­dert stür­misch und teu­er.  Die Sturm­tiefs Elvi­ra, Frie­de­ri­ke und Gise­la von 2016 ran­gie­ren damit auf Platz 6 der ver­hee­rends­ten Natur­ka­ta­stro­phen seit 1997.

Im Hin­blick auf Ele­men­tar­schä­den war 2016 ein Novum –  noch nie zuvor haben die Schä­den durch Stark­re­gen und Unwet­ter in einer so kur­zen Zeit­span­ne ein sol­ches Aus­maß ange­nom­men. Schmerz­haft ist das nicht nur für Ver­si­che­rer; ihre Kun­den muss­ten in 2016 110.000 mal Ele­men­tar­schä­den durch Extrem­wet­ter am Haus schul­tern. Der Ver­band betrach­tet die Sta­tis­ti­ken seit eini­gen Jah­ren arg­wöh­nisch, denn es zeich­net sich ein kla­rer Trend ab: In den ver­gan­ge­nen zwei Jahr­zehn­ten neh­men die Abstän­de zwi­schen Jah­ren mit hohen und nied­ri­gen Schä­den ste­tig ab. So wur­de 2016 schon im frü­hen Som­mer von zwei Sturm­tiefs heim­ge­sucht, die auf ihrem Kon­to 1 Mil­li­ar­de Euro an Schä­den ver­bu­chen. Im Som­mer 2017 ver­hielt es sich ähn­lich – 600 Mil­lio­nen Euro Scha­dens­auf­wand hat die war­me Jah­res­zeit 2017 gekos­tet; vgl. GDV-Scha­dens­sta­tis­tik für 2016.


Stark­re­gen und Extrem­wet­ter errei­chen bis 2040 ein neu­es Aus­maß

Auf lan­ge Zeit betrach­tet ist davon aus­zu­ge­hen, dass die Scha­dens­sum­men in kür­ze­ren Abstän­den anzie­hen wer­den. In einer kürz­lich ver­öf­fent­li­chen Stu­die geht das Pots­da­mer Insti­tut für Kli­ma­for­schung davon aus, dass bedingt durch den Kli­ma­wan­del bis in die 2040er Jah­re deut­lich mehr Men­schen von Über­schwem­mun­gen betrof­fen sein wer­den als bis­her. Die For­scher gehen davon aus, dass auch Mit­tel­eu­ro­pa und ins­be­son­de­re Deutsch­land unzu­rei­chend vor­be­rei­tet sind. Hun­dert­tau­sen­de Men­schen wer­den in Zukunft mit den Fol­gen von Stark­re­gen und Extrem­wet­ter kämp­fen. In die­sem Bei­trag gehen wir näher auf die ernüch­tern­den Zah­len ein und erklä­ren, was Sie dage­gen tun kön­nen.

Wich­tig ist dabei: Sie sind der wach­sen­den Anzahl ver­hee­ren­der Natur­ka­ta­stro­phen nicht schutz­los aus­ge­lie­fert – mitt­ler­wei­le kön­nen 99% aller Wohn­ge­bäu­de gegen Hoch­was­ser ver­si­chert wer­den.

Min­des­tens eben­so wich­tig sind aber Maß­nah­men, die Sie selbst für den Schutz Ihrer Immo­bi­lie ergrei­fen kön­nen. Dazu gehö­ren eine voll­stän­di­ge Über­prü­fung, ob Ihr Heim den recht­li­chen Anfor­de­run­gen für Rück­stau- und Hoch­was­ser­schutz ent­spricht und Ihre Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen ordent­lich gewar­tet sind – spre­chen Sie uns dar­auf an!


Bei Rück­fra­gen kön­nen Sie sich wäh­rend unse­rer Büro­zei­ten (Mo.-Fr. zwi­schen 07:00–16:30 Uhr) jeder­zeit an uns wen­den. Wäh­len Sie dafür ein­fach unse­re kos­ten­lo­se Hot­line 08000–699007. Unser Not- und Stö­rungs­dienst steht Ihnen rund um die Uhr zur Ver­fü­gung. Wir freu­en uns auf Ihren Anruf!

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