Wei­ter­bil­dung zum Rückstau­schutz: Nor­men-Update zur DIN 1986-100!

Regel­mä­ßi­ge Wei­ter­bil­dung und neue fach­li­che Impul­se sind uns bei Rück­stau­pro­fi beson­ders wich­tig.
Des­halb haben wir unse­re Teams-Sit­zung am 12. Okto­ber 2026 für ein digi­ta­les Grund­se­mi­nar zur über­ar­bei­te­ten DIN 1986-100 genutzt.Als Refe­ren­ten durf­ten wir Dipl.-Ing. Roland Pril­ler von der KES­SEL SE + Co. KG begrü­ßen. In sei­nem Impuls­vor­trag infor­mier­te er unse­re Mann­schaft über wich­ti­ge Ände­run­gen und Ergän­zun­gen der Norm sowie deren Bedeu­tung für den Rückstau­schutz, die Kon­zept­erstel­lung und die spä­te­re prak­ti­sche Umset­zung.

Die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen auf einen Blick

  • Am 12. Okto­ber 2026 fand eine inter­ne Online-Wei­ter­bil­dung für unser Rück­stau­pro­fi-Team statt.
  • Im Mit­tel­punkt stand die über­ar­bei­te­te DIN 1986-100 für Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen von Gebäu­den und Grund­stü­cken.
  • Die DIN 1986-100 ent­hält wich­ti­ge Bestim­mun­gen zur Pla­nung, Bemes­sung, Aus­füh­rung und zum Betrieb von Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen.
  • Der Abschnitt zum Schutz gegen Rück­stau wur­de im Zuge der Über­ar­bei­tung grund­le­gend ange­passt und ergänzt.
  • Refe­rent war Dipl.-Ing. Roland Pril­ler von der KES­SEL SE + Co. KG.
  • Roland Pril­ler ist im Bereich Nor­mung und Zulas­sung tätig und arbei­tet seit vie­len Jah­ren in natio­na­len und euro­päi­schen Fach­gre­mi­en mit.
  • Bespro­chen wur­den die Aus­wir­kun­gen der Norm­än­de­run­gen auf Rückstau­schutz­kon­zep­te und deren prak­ti­sche Umset­zung.
  • Die Wei­ter­bil­dung unter­stützt uns dabei, unse­re Bera­tung und tech­ni­schen Leis­tun­gen kon­ti­nu­ier­lich am aktu­el­len Stand der Regel­wer­ke aus­zu­rich­ten.

Zusam­men­fas­sung des Bei­trags

Das Team von Rück­stau­pro­fi nahm am 12. Okto­ber 2026 im Rah­men einer Teams-Sit­zung an einer inter­nen Online-Wei­ter­bil­dung zur über­ar­bei­te­ten DIN 1986-100 teil. Refe­rent war Dipl.-Ing. Roland Pril­ler von der KES­SEL SE + Co. KG, der im Bereich Nor­mung und Zulas­sung tätig ist und in Fach­gre­mi­en mit­ar­bei­tet. Im Mit­tel­punkt stan­den Ände­run­gen und Ergän­zun­gen der Norm, ins­be­son­de­re zum Schutz gegen Rück­stau. Bespro­chen wur­de, wel­che Aus­wir­kun­gen die aktua­li­sier­ten Rege­lun­gen auf die fach­ge­rech­te Kon­zept­erstel­lung, die Aus­wahl geeig­ne­ter Schutz­maß­nah­men und die spä­te­re prak­ti­sche Umset­zung haben. Mit regel­mä­ßi­gen Wei­ter­bil­dun­gen möch­ten wir sicher­stel­len, dass unser Team neue tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen früh­zei­tig kennt und in der täg­li­chen Arbeit berück­sich­ti­gen kann.

Fak­ten zur inter­nen Wei­ter­bil­dung

Fra­ge Ant­wort
Wann fand die Wei­ter­bil­dung statt? Am 12. Okto­ber 2026
Wie wur­de die Wei­ter­bil­dung durch­ge­führt? Als Online-Semi­nar im Rah­men einer Teams-Sit­zung
Wer nahm teil? Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Rück­stau­pro­fi
Wer war der Refe­rent? Dipl.-Ing. Roland Pril­ler von der KES­SEL SE + Co. KG
Wel­che Norm stand im Mit­tel­punkt? DIN 1986-100 – Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen für Gebäu­de und Grund­stü­cke
Wel­ches Fach­the­ma wur­de beson­ders behan­delt? Die Aus­wir­kun­gen der Norm­än­de­run­gen auf Rückstau­schutz, Kon­zept­erstel­lung und Umset­zung
Wel­ches Ziel hat­te die Wei­ter­bil­dung? Unser Team früh­zei­tig über die aktua­li­sier­ten Rege­lun­gen und deren prak­ti­sche Bedeu­tung zu infor­mie­ren

War­um sind regel­mä­ßi­ge Wei­ter­bil­dun­gen für uns wich­tig?

Die tech­ni­schen Anfor­de­run­gen an Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen, Rückstau­schutz, Pum­pen­tech­nik und den Schutz von Gebäu­den ent­wi­ckeln sich kon­ti­nu­ier­lich wei­ter.

Neue Erkennt­nis­se aus der Pra­xis, tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen und über­ar­bei­te­te Regel­wer­ke kön­nen Ein­fluss dar­auf haben, wie Anla­gen geplant, aus­ge­wählt, ein­ge­baut und betrie­ben wer­den.

Des­halb möch­ten wir fach­li­che Wei­ter­bil­dung nicht nur punk­tu­ell betrach­ten. Regel­mä­ßi­ge Impul­se gehö­ren für uns zur täg­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung unse­res Unter­neh­mens und unse­rer Mann­schaft.

Unser Anspruch ist es, tech­ni­sche Ver­än­de­run­gen früh­zei­tig zu ver­ste­hen und ihre Aus­wir­kun­gen auf unse­re Arbeit sorg­fäl­tig ein­zu­ord­nen. Nur so kön­nen wir unse­re Kun­din­nen und Kun­den auch zukünf­tig fun­diert, pra­xis­nah und nach­voll­zieh­bar bera­ten.

Wel­ches The­ma stand bei der Teams-Sit­zung im Mit­tel­punkt?

Im Mit­tel­punkt unse­rer Teams-Sit­zung am 12. Okto­ber 2026 stand die über­ar­bei­te­te DIN 1986-100.

Die Norm trägt den Titel „Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen für Gebäu­de und Grund­stü­cke – Teil 100: Bestim­mun­gen in Ver­bin­dung mit DIN EN 752 und DIN EN 12056“.

Sie ent­hält natio­na­le Bestim­mun­gen für die Pla­nung, Bemes­sung, Aus­füh­rung und den Betrieb von Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen für Gebäu­de und Grund­stü­cke. Zu den behan­del­ten The­men gehö­ren unter ande­rem Schmutz­was­ser, Regen­was­ser, Not­ent­wäs­se­rung, Über­flu­tungs­nach­wei­se und der Schutz gegen Rück­stau.

Für unse­re täg­li­che Arbeit ist ins­be­son­de­re der Rückstau­schutz von gro­ßer Bedeu­tung. Des­halb woll­ten wir genau­er ver­ste­hen, wel­che Ände­run­gen und Ergän­zun­gen die über­ar­bei­te­te Norm mit sich bringt und was die­se für die Erstel­lung und Umset­zung von Rückstau­schutz­kon­zep­ten bedeu­ten.

Wer ist Dipl.-Ing. Roland Pril­ler?

Für den fach­li­chen Impuls­vor­trag konn­ten wir Dipl.-Ing. Roland Pril­ler von der KES­SEL SE + Co. KG gewin­nen.

Roland Pril­ler ist bei KES­SEL im Bereich Nor­mung und Zulas­sung tätig. Dar­über hin­aus arbei­tet er seit vie­len Jah­ren in natio­na­len und euro­päi­schen Nor­mungs­gre­mi­en mit und bringt sein Fach­wis­sen in unter­schied­li­che Regel­wer­ke der Ent­wäs­se­rungs­tech­nik ein.

Durch die­se Ver­bin­dung aus Nor­mungs­ar­beit, tech­ni­scher Fach­kennt­nis und lang­jäh­ri­ger Pra­xis­er­fah­rung konn­ten wir Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand erhal­ten und kon­kre­te Fra­gen aus unse­rem Arbeits­all­tag bespre­chen.

Wir bedan­ken uns herz­lich bei Roland Pril­ler und KES­SEL für den infor­ma­ti­ven Vor­trag, den offe­nen Aus­tausch und die ver­ständ­li­che Ein­ord­nung der neu­en Anfor­de­run­gen.

Was regelt die DIN 1986-100?

Die DIN 1986-100 ergänzt die euro­päi­schen Nor­men DIN EN 752 und DIN EN 12056 um natio­na­le Bestim­mun­gen für Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen von Gebäu­den und Grund­stü­cken.

Sie rich­tet sich ins­be­son­de­re an Fach­pla­ner, Inge­nieu­re, aus­füh­ren­de Fach­be­trie­be und wei­te­re Betei­lig­te, die mit der Pla­nung, Bemes­sung, Aus­füh­rung, Prü­fung oder Instand­hal­tung von Abwas­ser- und Regen­was­ser­an­la­gen befasst sind.

Die Norm behan­delt unter ande­rem fol­gen­de Berei­che:

  • Pla­nung und Bemes­sung von Schmutz- und Regen­was­ser­an­la­gen
  • Lei­tungs­füh­rung und Gefäl­le
  • Be- und Ent­lüf­tung von Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen
  • Dicht­heit von Abwas­ser­lei­tun­gen und Ver­bin­dun­gen
  • Brand­schutz und Schall­schutz
  • Not­ent­wäs­se­rung von Dach­flä­chen
  • Über­flu­tungs- und Über­las­tungs­nach­wei­se
  • Schutz von Gebäu­den und Grund­stü­cken gegen Rück­stau

Damit bil­det die DIN 1986-100 eine wich­ti­ge fach­li­che Grund­la­ge für siche­re und funk­ti­ons­fä­hi­ge Ent­wäs­se­rungs­kon­zep­te.

Was ändert sich bei der DIN 1986-100?

Die über­ar­bei­te­te DIN 1986-100 ent­hält zahl­rei­che Ände­run­gen, Ergän­zun­gen und Prä­zi­sie­run­gen gegen­über der bis­he­ri­gen Aus­ga­be.

Nach den ver­öf­fent­lich­ten Infor­ma­tio­nen wur­de ins­be­son­de­re der Abschnitt 13 „Schutz gegen Rück­stau“ grund­le­gend über­ar­bei­tet.

Zu den behan­del­ten Neue­run­gen gehö­ren unter ande­rem ergän­zen­de Fest­le­gun­gen zu:

  • der Bestim­mung und Bedeu­tung der Rück­stau­ebe­ne
  • Ablauf­stel­len für Nie­der­schlags­was­ser
  • der Aus­füh­rung einer Rückstau­schlei­fe
  • dem Ein­satz von Rück­stau­ver­schlüs­sen
  • Schmutz­was­ser­fall­lei­tun­gen und Fall­lei­tungs­ver­zie­hun­gen
  • der Dicht­heit von Abwas­ser­lei­tun­gen und deren Ver­bin­dun­gen
  • der Not­ent­wäs­se­rung
  • Regen­was­ser­an­la­gen und Berech­nungs­re­gen­spen­den
  • Über­flu­tungs- und Über­las­tungs­nach­wei­sen
  • Brand­schutz und Schall­schutz

Für unse­re Arbeit ist ent­schei­dend, die­se Ände­run­gen nicht iso­liert zu betrach­ten. Sie müs­sen in den gesam­ten Pla­nungs- und Ent­schei­dungs­pro­zess ein­ge­ord­net wer­den.

Was ist beim Rückstau­schutz grund­sätz­lich zu beach­ten?

Rück­stau kann ent­ste­hen, wenn das öffent­li­che Kanal­netz gro­ße Was­ser­men­gen vor­über­ge­hend nicht schnell genug ablei­ten kann. Das Was­ser staut sich dann inner­halb des Kanal­net­zes auf.

Befin­den sich unge­si­cher­te Ablauf­stel­len unter­halb der maß­geb­li­chen Rück­stau­ebe­ne, kann Abwas­ser über die­se Stel­len in ein Gebäu­de ein­drin­gen.

Bei der Pla­nung eines Rückstau­schut­zes müs­sen des­halb ver­schie­de­ne Fak­to­ren gemein­sam betrach­tet wer­den:

  • Wo liegt die maß­geb­li­che Rück­stau­ebe­ne?
  • Wel­che Ablauf­stel­len befin­den sich unter­halb die­ser Ebe­ne?
  • Han­delt es sich um Schmutz­was­ser, fäka­li­en­hal­ti­ges Abwas­ser oder Nie­der­schlags­was­ser?
  • Kann wäh­rend eines Rück­staus auf die betrof­fe­nen Ablauf­stel­len ver­zich­tet wer­den?
  • Muss der Abwas­ser­zu­fluss jeder­zeit auf­recht­erhal­ten wer­den?
  • Wel­che Nut­zung haben die betrof­fe­nen Räu­me?
  • Wel­che Schä­den könn­ten bei einem Aus­fall ent­ste­hen?
  • Wel­che tech­ni­schen und bau­li­chen Gege­ben­hei­ten sind vor­han­den?
  • Wie kön­nen War­tung, Prü­fung und Zugäng­lich­keit lang­fris­tig gewähr­leis­tet wer­den?

Eine ein­zel­ne tech­ni­sche Kom­po­nen­te ist des­halb noch kein voll­stän­di­ges Rückstau­schutz­kon­zept. Ent­schei­dend ist die fach­ge­rech­te Betrach­tung des gesam­ten Ent­wäs­se­rungs­sys­tems.

Wel­che Bedeu­tung hat die Rück­stau­ebe­ne?

Die Rück­stau­ebe­ne ist eine zen­tra­le Grund­la­ge für die Pla­nung des Rückstau­schut­zes. Sie beschreibt ver­ein­facht die Höhe, bis zu der Was­ser aus dem öffent­li­chen Kanal­netz zurück­stau­en kann.

Ablauf­stel­len ober­halb und unter­halb die­ser Ebe­ne müs­sen bei der Kon­zept­erstel­lung unter­schied­lich betrach­tet wer­den.

Ent­wäs­se­rungs­ge­gen­stän­de ober­halb der Rück­stau­ebe­ne sol­len grund­sätz­lich über die natür­li­che Schwer­kraft ent­wäs­sert wer­den. Ablauf­stel­len unter­halb der Rück­stau­ebe­ne müs­sen dage­gen ent­spre­chend den tech­ni­schen und nor­ma­ti­ven Anfor­de­run­gen gegen Rück­stau geschützt wer­den.

Wel­che Lösung geeig­net ist, hängt vom jewei­li­gen Anwen­dungs­fall ab. Dabei kön­nen unter ande­rem Abwas­ser­he­be­an­la­gen mit Rückstau­schlei­fe oder – wenn die erfor­der­li­chen Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind – geeig­ne­te Rück­stau­ver­schlüs­se zum Ein­satz kom­men.

Wel­che Fol­gen haben die Ände­run­gen für die Kon­zept­erstel­lung?

Ein fach­ge­rech­tes Rückstau­schutz­kon­zept beginnt mit einer sorg­fäl­ti­gen Bestands­auf­nah­me.

Wir müs­sen zunächst ver­ste­hen, wie das Gebäu­de und das vor­han­de­ne Ent­wäs­se­rungs­sys­tem auf­ge­baut sind. Dazu gehö­ren die Lage der Ent­wäs­se­rungs­lei­tun­gen, die vor­han­de­nen Ablauf­stel­len, die Nut­zung der Räu­me und die mög­li­chen Fließ­we­ge des Was­sers.

Die über­ar­bei­te­ten Fest­le­gun­gen der DIN 1986-100 machen erneut deut­lich, dass Kon­zep­te nicht pau­schal erstellt wer­den kön­nen. Jedes Gebäu­de und jede Ent­wäs­se­rungs­si­tua­ti­on muss indi­vi­du­ell betrach­tet wer­den.

Für die Kon­zept­erstel­lung bedeu­tet das ins­be­son­de­re:

  • die Rück­stau­ebe­ne nach­voll­zieh­bar zu bestim­men
  • sämt­li­che gefähr­de­ten Ablauf­stel­len zu erfas­sen
  • Schmutz- und Nie­der­schlags­was­ser fach­lich zu unter­schei­den
  • die Nut­zung der betrof­fe­nen Räu­me ein­zu­be­zie­hen
  • das mög­li­che Scha­dens­ri­si­ko zu bewer­ten
  • die erfor­der­li­che Betriebs­si­cher­heit fest­zu­le­gen
  • geeig­ne­te Schutz­maß­nah­men tech­nisch zu ver­glei­chen
  • War­tung, Zugäng­lich­keit und lang­fris­ti­gen Betrieb mit­zu­den­ken
  • die getrof­fe­nen Ent­schei­dun­gen nach­voll­zieh­bar zu doku­men­tie­ren

Durch die­se struk­tu­rier­te Vor­ge­hens­wei­se ent­steht ein Kon­zept, das nicht nur eine tech­ni­sche Lösung benennt, son­dern auch deren Eig­nung für den kon­kre­ten Anwen­dungs­fall begrün­det.

Was bedeu­ten die Norm­än­de­run­gen für die spä­te­re Umset­zung?

Eine fach­lich rich­ti­ge Pla­nung muss sich auch prak­tisch umset­zen las­sen.

Bei der Aus­füh­rung kommt es des­halb dar­auf an, dass die geplan­ten Schutz­maß­nah­men zur tat­säch­li­chen Lei­tungs­füh­rung, zur Gebäu­de­nut­zung und zu den vor­han­de­nen Platz­ver­hält­nis­sen pas­sen.

Für die spä­te­re Umset­zung sind unter ande­rem fol­gen­de Punk­te wich­tig:

  • kor­rek­te Ein­bau­po­si­ti­on der vor­ge­se­he­nen Anla­ge
  • fach­ge­rech­te Aus­füh­rung der Lei­tungs­an­schlüs­se
  • rich­ti­ge Füh­rung einer erfor­der­li­chen Rückstau­schlei­fe
  • aus­rei­chen­de Zugäng­lich­keit für Kon­trol­le und War­tung
  • Berück­sich­ti­gung der Her­stel­ler­an­ga­ben
  • Abstim­mung mit wei­te­ren betei­lig­ten Gewer­ken
  • Funk­ti­ons­prü­fung und nach­voll­zieh­ba­re Doku­men­ta­ti­on
  • regel­mä­ßi­ge Inspek­ti­on und War­tung nach der Inbe­trieb­nah­me

Die Wei­ter­bil­dung hat uns erneut gezeigt, wie eng Bestands­auf­nah­me, Kon­zept­erstel­lung, Pro­dukt­aus­wahl, fach­ge­rech­te Aus­füh­rung und spä­te­re War­tung mit­ein­an­der ver­bun­den sind.

War­um ist Wei­ter­bil­dung beim Rückstau­schutz beson­ders wich­tig?

Feh­ler beim Rückstau­schutz wer­den häu­fig erst dann sicht­bar, wenn bereits ein Rück­stau­e­reig­nis ein­ge­tre­ten ist.

Eine unge­eig­ne­te, falsch ein­ge­bau­te oder nicht aus­rei­chend gewar­te­te Anla­ge kann den erfor­der­li­chen Schutz mög­li­cher­wei­se nicht gewähr­leis­ten. Die Fol­gen kön­nen ein­drin­gen­des Abwas­ser, Sach­schä­den, Nut­zungs­aus­fäl­le und hohe Instand­set­zungs­kos­ten sein.

Des­halb reicht es nicht aus, sich aus­schließ­lich auf ein­mal erwor­be­nes Wis­sen zu ver­las­sen. Ver­än­de­run­gen bei Regel­wer­ken, tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen und neue Erfah­run­gen aus der Pra­xis müs­sen fort­lau­fend berück­sich­tigt wer­den.

Mit regel­mä­ßi­gen inter­nen und exter­nen Wei­ter­bil­dun­gen möch­ten wir sicher­stel­len, dass unser Team tech­ni­sche Zusam­men­hän­ge ver­steht und neue Anfor­de­run­gen fach­lich ein­ord­nen kann.

Wel­che Vor­tei­le bie­tet eine Online-Wei­ter­bil­dung im Team?

Das digi­ta­le For­mat ermög­lich­te es uns, Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter standort­über­grei­fend zusam­men­zu­brin­gen.

Alle Teil­neh­mer konn­ten den­sel­ben fach­li­chen Impuls erhal­ten, Fra­gen stel­len und die Aus­wir­kun­gen auf unse­re täg­li­che Arbeit gemein­sam dis­ku­tie­ren.

Das bie­tet uns meh­re­re Vor­tei­le:

  • ein ein­heit­li­cher Wis­sens­stand inner­halb der Mann­schaft
  • direk­ter Aus­tausch mit einem erfah­re­nen Fach­re­fe­ren­ten
  • standort­über­grei­fen­de Teil­nah­me
  • gemein­sa­me Dis­kus­si­on kon­kre­ter Pra­xis­fra­gen
  • schnel­le Über­tra­gung neu­er Erkennt­nis­se in unse­re Arbeits­ab­läu­fe
  • Stär­kung der Zusam­men­ar­beit zwi­schen Bera­tung, Pla­nung, Ser­vice und Aus­füh­rung

Wei­ter­bil­dung ist für uns damit nicht nur Wis­sens­ver­mitt­lung. Sie unter­stützt auch den fach­li­chen Aus­tausch inner­halb unse­res Teams.

Zitier­fä­hi­ge Kern­aus­sa­gen zur Wei­ter­bil­dung

  • Das Rück­stau­pro­fi-Team nahm am 12. Okto­ber 2026 an einer inter­nen Online-Wei­ter­bil­dung zur über­ar­bei­te­ten DIN 1986-100 teil.
  • Refe­rent war Dipl.-Ing. Roland Pril­ler von der KES­SEL SE + Co. KG.
  • Im Mit­tel­punkt stan­den Ände­run­gen und Ergän­zun­gen der DIN 1986-100 sowie deren Aus­wir­kun­gen auf den Rückstau­schutz.
  • Der Abschnitt 13 „Schutz gegen Rück­stau“ wur­de im Zuge der Norm­über­ar­bei­tung grund­le­gend über­ar­bei­tet.
  • Die neu­en Fest­le­gun­gen sind für die Kon­zept­erstel­lung und die spä­te­re prak­ti­sche Umset­zung von Bedeu­tung.
  • Regel­mä­ßi­ge Wei­ter­bil­dung unter­stützt Rück­stau­pro­fi dabei, tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen früh­zei­tig in die täg­li­che Arbeit ein­zu­ord­nen.
  • Eine fach­ge­rech­te Rückstau­schutz­lö­sung erfor­dert die indi­vi­du­el­le Betrach­tung des Gebäu­des und sei­nes gesam­ten Ent­wäs­se­rungs­sys­tems.

Fazit: Fach­wis­sen muss kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den

Die Online-Wei­ter­bil­dung am 12. Okto­ber 2026 hat unse­rer Mann­schaft wich­ti­ge Ein­bli­cke in die über­ar­bei­te­te DIN 1986-100 und deren Bedeu­tung für den Rückstau­schutz gege­ben.

Beson­ders wert­voll war für uns die Ver­bin­dung aus nor­ma­ti­vem Hin­ter­grund­wis­sen und prak­ti­scher Ein­ord­nung. Dadurch konn­ten wir bes­ser ver­ste­hen, wel­che Aus­wir­kun­gen die Ände­run­gen auf die Kon­zept­erstel­lung und die spä­te­re Umset­zung haben kön­nen.

Wir bedan­ken uns bei Dipl.-Ing. Roland Pril­ler und der KES­SEL SE + Co. KG für den fach­kun­di­gen Impuls­vor­trag und den offe­nen Aus­tausch mit unse­rem Team.

Regel­mä­ßi­ge Wei­ter­bil­dungs­im­pul­se sind für uns ein wich­ti­ger Bestand­teil guter Arbeit – denn fach­ge­rech­ter Rückstau­schutz beginnt mit aktu­el­lem Wis­sen.

Sie haben Fra­gen zum Rückstau­schutz oder benö­ti­gen Unter­stüt­zung bei einer bestehen­den Anla­ge?
Sie kön­nen sich wäh­rend unse­rer Büro­zei­ten (Mo.–Fr. zwi­schen 07:00–16:30 Uhr) jeder­zeit an uns wen­den. Wäh­len Sie dafür ein­fach unse­re kos­ten­lo­se Hot­line 08000–699007. Unser Not- und Stö­rungs­dienst steht Ihnen rund um die Uhr zur Ver­fü­gung.

FAQ: Wei­ter­bil­dung zur DIN 1986-100 und zum Rückstau­schutz

Wann fand die Wei­ter­bil­dung bei Rück­stau­pro­fi statt?

Die inter­ne Online-Wei­ter­bil­dung fand am 12. Okto­ber 2026 im Rah­men einer Teams-Sit­zung statt.

Wel­che Norm wur­de in der Wei­ter­bil­dung behan­delt?

Im Mit­tel­punkt stand die über­ar­bei­te­te DIN 1986-100 für Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen von Gebäu­den und Grund­stü­cken.

Wer war der Refe­rent der Wei­ter­bil­dung?

Refe­rent war Dipl.-Ing. Roland Pril­ler von der KES­SEL SE + Co. KG. Er ist im Bereich Nor­mung und Zulas­sung tätig und arbei­tet in natio­na­len und euro­päi­schen Fach­gre­mi­en mit.

Was regelt die DIN 1986-100?

Die DIN 1986-100 ent­hält natio­na­le Bestim­mun­gen für Ent­wäs­se­rungs­an­la­gen von Gebäu­den und Grund­stü­cken in Ver­bin­dung mit DIN EN 752 und DIN EN 12056. Sie behan­delt unter ande­rem Schmutz­was­ser, Regen­was­ser, Not­ent­wäs­se­rung, Über­flu­tungs­nach­wei­se und den Schutz gegen Rück­stau.

Wel­che Bedeu­tung hat die DIN 1986-100 für den Rückstau­schutz?

Die Norm ent­hält wich­ti­ge Vor­ga­ben zur Rück­stau­ebe­ne, zu gefähr­de­ten Ablauf­stel­len sowie zur Pla­nung und Aus­füh­rung geeig­ne­ter Rückstau­schutz­maß­nah­men.

Was wur­de beim Schutz gegen Rück­stau geän­dert?

Der Abschnitt 13 „Schutz gegen Rück­stau“ wur­de grund­le­gend über­ar­bei­tet. Ergänzt bezie­hungs­wei­se prä­zi­siert wur­den unter ande­rem Fest­le­gun­gen zur Rück­stau­ebe­ne, zu Ablauf­stel­len für Nie­der­schlags­was­ser, zur Rückstau­schlei­fe und zu Rück­stau­ver­schlüs­sen.

War­um ist die Rück­stau­ebe­ne für die Pla­nung wich­tig?

Die Rück­stau­ebe­ne ist ent­schei­dend dafür, wel­che Ablauf­stel­len als rückstau­ge­fähr­det gel­ten. Ablauf­stel­len unter­halb die­ser Ebe­ne müs­sen ent­spre­chend den tech­ni­schen und nor­ma­ti­ven Anfor­de­run­gen geschützt wer­den.

Wel­che Aus­wir­kun­gen haben Norm­än­de­run­gen auf Rückstau­schutz­kon­zep­te?

Norm­än­de­run­gen kön­nen Ein­fluss auf die Bestands­auf­nah­me, die Bewer­tung gefähr­de­ter Ablauf­stel­len, die Aus­wahl geeig­ne­ter Schutz­maß­nah­men, die Lei­tungs­füh­rung und die Doku­men­ta­ti­on eines Rückstau­schutz­kon­zepts haben.

War­um führt Rück­stau­pro­fi regel­mä­ßi­ge Wei­ter­bil­dun­gen durch?

Regel­mä­ßi­ge Wei­ter­bil­dun­gen hel­fen dem Team dabei, tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen und geän­der­te Regel­wer­ke früh­zei­tig zu ver­ste­hen und in der Bera­tung, Pla­nung, Aus­füh­rung und War­tung zu berück­sich­ti­gen.

Reicht eine Rück­stau­klap­pe immer als Rückstau­schutz aus?

Nein. Wel­che Schutz­lö­sung geeig­net ist, hängt vom kon­kre­ten Anwen­dungs­fall, der Abwas­ser­art, der Nut­zung, der Rück­stau­ebe­ne und wei­te­ren tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen ab. Unter bestimm­ten Bedin­gun­gen kön­nen Rück­stau­ver­schlüs­se ein­ge­setzt wer­den; in ande­ren Fäl­len ist eine Abwas­ser­he­be­an­la­ge mit Rückstau­schlei­fe erfor­der­lich.

Quel­len und Fak­ten­ba­sis

Die­ser Bei­trag infor­miert über eine inter­ne Wei­ter­bil­dung und gibt aus­ge­wähl­te fach­li­che Inhal­te in ver­ein­fach­ter Form wie­der. Er ersetzt kei­ne indi­vi­du­el­le Pla­nung, tech­ni­sche Prü­fung oder Beur­tei­lung eines kon­kre­ten Ent­wäs­se­rungs­sys­tems.

Ähn­li­che Bei­trä­ge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

keyboard_arrow_up