Hochwasser: Diesen 3 Irrtümern sollten Sie nicht erliegen!

Hochwasser ist vielen Menschen ein leidiges Thema. Wer selber noch keins miterlebt hat, sieht häufig keinen Bedarf für Prävention. Denn wo es möglicherweise jahrelang gut gegangen ist, sollte es doch in Zukunft auch gut gehen – oder? Dabei hängt die Gefahr von Hochwasser bei einem Wolkenbruch über unser aller Köpfe. Nur wahrhaben wollen es viele erst dann, wenn der Keller unter Wasser, die Einrichtung zerstört und die Bausubstanz im Haus verschimmelt ist. Wir haben 3 Fehler ausgemacht, mit denen sich der ein oder andere aus dem Hochwasserschutz herausreden will.

Ist mit einer Gebäudeversicherung alles gut?

Den ersten Irrtum schreiben immer noch zu viele Menschen ihrer Gebäudeversicherung zu, sie wäre auch bei Hochwasser zuständig. Zwar deckt sie einige Naturgefahren wie etwa Blitzschlag oder Orkan (sog. Sturm- und Hagelschäden), Hochwasser gehört aber nicht dazu. Für einen Versicherungsschutz gegen Hochwasser müssten Sie stattdessen eine erweiterte Naturgefahrenversicherung abschließen. Der Großteil aller Hausbesitzer in Deutschland hat diesen Versicherungsschutz nicht. Im schlimmsten Fall drohen so enorme Kosten für die Schadenbeseitigung und Reparatur, die Sie komplett aus eigener Tasche bezahlen müssten. Neben der akuten Lebensgefahr richten Hochwasser nämlich Schäden an, die schnell zu einer erheblichen finanziellen Belastung werden.

Sind nur Gebäude in Gewässernähe gefährdet?

Der zweite beliebte Irrtum ist die Annahme, dass nur Gebäude an Gewässern gefährdet sind. Zwar ist es richtig, dass diese immer wieder auch von großen Überschwemmungen betroffen sind. Das Risiko für Hochwasser besteht aber letztendlich überall. Das hat sich etwa im Juli 2021 gezeigt, als Orte in zwei Bundesländern nach einem Tag Dauerregen dem Wasser kaum etwas entgegensetzen konnten. Bei Starkregen kann das Hochwasser jeden Ort treffen, egal ob er in einem Risikogebiet liegt oder nicht. Genau aus diesem Grund haben in den vergangenen Jahren Hochwasser immer wieder Hausbesitzer kalt erwischt, die bei sich vor Ort niemals mit einer Überschwemmung gerechnet hätten.

Übrigens: Wie teuer und schwerwiegend Hochwasserschäden in Ihrer Region sind, können Sie hier im großen Naturgefahren-Check des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft nachsehen.

Hilft der Staat aus?

In der Vergangenheit hat der Staat mehrfach bei Flutkatastrophen eingegriffen und finanzielle Mittel für den Wiederaufbau bereitgestellt. Allerdings ist vielen Menschen nicht klar, dass es sich dabei um eine Ausnahme handelt. Die Regel sieht anders aus – und ist sogar anders festgeschrieben. Spätestens seit 2017 besteht nämlich zwischen Bund und Ländern Einigkeit darüber, dass der Staat nur noch bei Betroffenen eingreift, die keine Versicherung kriegen konnten. Alle anderen sitzen im Zweifelsfall auf ihren Rechnungen tragen große finanzielle Schäden davon.

Unser Ratschlag lautet daher, sich im voraus um einen guten Versicherungsschutz zu kümmern und selbstständig präventive Maßnahmen einzuleiten. Hochwasserschutz gibt es in vielen Farben und Formen, etwa als dichte Türen, Fenster, Garageneinfahrten. Ein hochwertiger Rückstauschutz gehört da selbstverständlich auch zu. Sprechen Sie uns bei Bedarf gerne darauf an!

Bei Rückfragen können Sie sich während unserer Bürozeiten (Mo.-Fr. zwischen 07:00-17:00 Uhr) jederzeit an uns wenden. Wählen Sie dafür einfach unsere kostenlose Hotline 08000-699007. Unser Not- und Störungsdienst steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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