Überschwemmte Straße bei Hochwasser

Hoch­was­ser: 9 Tipps, wie Sie sich bei ver­hal­ten soll­ten

Hoch­was­ser kann jeden tref­fen

Egal zu wel­cher Jah­res­zeit: wochen­lan­ge Regen­fäl­le und ähn­li­che Unwet­ter kön­nen immer auf­tau­chen und ste­cken den Betrof­fe­nen noch lan­ge in den Kno­chen. Der­ar­ti­ge Ereig­nis­se könn­ten uns in Zukunft öfter tref­fen, denn der Kli­ma­wan­del und damit ein­her­ge­hen­de Extrem­wet­ter­er­eig­nis­se neh­men ste­tig zu. Was aber soll man tun, wenn enorm viel Regen in kur­zer Zeit fällt und sich ein Hoch­was­ser ankün­digt? Wenn es zum Schlimms­ten kommt, gibt es immer noch eini­ge Tipps, die Sie beach­ten soll­ten.

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Mehr Infor­ma­tio­nen

1. Blei­ben Sie über das Hoch­was­ser auf dem Lau­fen­den

Über Hoch­was­ser wird in der Regel auch im Radio, im Fern­se­hen und im Inter­net berich­tet. Ach­ten Sie auf aktu­el­le Nach­rich­ten und ins­be­son­de­re auch amt­li­che War­nun­gen.

2. Schie­ben Sie dem Was­ser einen Rie­gel vor

Falls Zeit genug ist, soll­ten Sie mit Sand­sä­cken und Holz­plat­ten gefähr­de­te Berei­che wie Fens­ter und Türen ver­sie­geln. Im bes­ten Fal­le kön­nen Sie im Hand­um­dre­hen Ihr Eigen­tum mit­tels Flutschotts oder ver­gleich­ba­ren Ein­rich­tun­gen gegen ein­drin­gen­de Was­ser­mas­sen schüt­zen.

3. Öl und Che­mi­ka­li­en aus dem Weg räu­men

Ins­be­son­de­re in Kel­lern und Gara­gen wer­den ger­ne Öl und che­mi­sche Mit­tel auf­be­wahrt. Die­se soll­ten Sie unbe­dingt in Sicher­heit brin­gen – die stärks­ten Gebäu­de­schä­den bei Hoch­was­ser ent­ste­hen durch aus­ge­lau­fe­nes Öl, das die Bau­sub­stanz erheb­lich beschä­di­gen kann. Heiz­öl­tanks stel­len hier ein beson­de­res Risi­ko dar und soll­ten mög­lichst gut ver­an­kert sein. Kel­ler­räu­me soll­ten bei Hoch­was­ser bes­ten­falls kom­plett leer­ge­räumt wer­den.

4. Aus­rei­chen­de Vor­rä­te besor­gen

Das Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe rät dazu, grund­sätz­lich Nah­rungs­vor­rä­te für bis zu zwei Wochen im Haus zu haben. Ange­ra­ten sind außer­dem ein Vor­rat an Trink­was­ser, Taschen­lam­pen, ein Cam­ping­ko­cher, ein bat­te­rie­be­trie­bens Radio und natür­lich Bat­te­rien für sel­bi­ges. Es emp­fiehlt sich außer­dem eine was­ser­dich­te Akten­ta­sche für wich­ti­ge Doku­men­te.

5. Schüt­zen Sie Ihre Wert­sa­chen

Teu­re Elek­tro­nik und kost­ba­re Möbel soll­ten bei Hoch­was­ser schnellst­mög­lich aus dem Gefah­ren­be­reich geräumt wer­den.

6. Elek­tri­sche Gerä­te abschal­ten

Strom­schlä­ge kön­nen bei Hoch­was­ser zur töd­li­chen Gefahr wer­den. Schal­ten Sie des­halb mög­lichst vie­le Gerät im Haus ab, not­falls soll­ten Sie die Siche­rung ent­fer­nen.

7. Hel­fen Sie ande­ren

Sobald Sie von dem Hoch­was­ser erfah­ren, soll­ten Sie Ihren Nach­barn bescheid sagen. Am bes­ten spre­chen Sie vor­her eine Rol­len­ver­tei­lung für Schutz­maß­nah­men ab. Hoch­was­ser macht auch Sie zum poten­zi­el­len Lebens­ret­ter – hal­ten Sie Kin­der und älte­re Men­schen aus dem Gefah­ren­ge­biet fern und hel­fen Sie ande­ren, sofern Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr brin­gen.

8. Einen küh­len Kopf bewah­ren

Einem Hoch­was­ser tre­ten Sie am bes­ten kühl und kon­zen­triert ent­ge­gen. Ach­ten Sie auf amt­li­che Hin­wei­se und Laut­spre­cher­durch­sa­gen – wenn Sie alle not­wen­di­gen Maß­nah­men getrof­fen haben, soll­te das Schlimms­te bald über­stan­den sein.

9. Nicht das Haus ver­las­sen

Ob aus Schau­lust oder um noch schnell Besor­gun­gen zu erle­di­gen: Wenn das Hoch­was­ser da ist, soll­ten Sie den Bereich vor Ihrem Haus unbe­dingt mei­den. Auf offe­ner Stra­ße set­zen Sie sich sonst einem unkal­ku­lier­ba­ren Risi­ko aus. Sel­bi­ges gilt auch für Auto­fahr­ten – bei dem enor­men Was­ser­druck von außen las­sen sich unter Umstän­den die Türen nicht mehr öff­nen und Sie sit­zen in der Fal­le.


Bei Rück­fra­gen kön­nen Sie sich wäh­rend unse­rer Büro­zei­ten (Mo.-Fr. zwi­schen 07:00–16:30 Uhr) jeder­zeit an uns wen­den. Wäh­len Sie dafür ein­fach unse­re kos­ten­lo­se Hot­line 08000–699007. Unser Not- und Stö­rungs­dienst steht Ihnen rund um die Uhr zur Ver­fü­gung. Wir freu­en uns auf Ihren Anruf!

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Mein Onkel erleb­te einst Hoch­was­ser. Er wag­te es damals nicht, sein Haus zu ver­las­sen, und ich dach­te, das sei eine gute Sache. Glück­li­cher­wei­se hat­te er genug zu essen für ein paar Tage.

    Antworten
    • Rückstauprofi
      30. November 2018 9:37

      Hal­lo Herr Schnei­der!

      Vie­len Dank für Ihren Kom­men­tar.

      Sie berich­ten offen­bar von einer extre­men Situa­tio­nen. Da soll­te man auf sei­nen “Men­schen­ver­stand” ver­trau­en und hof­fen, dass Leib und Leben unver­sehrt blei­ben.

      Ihr Team von Rück­stau­pro­fi

      Antworten

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